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4. Sächsische Landesausstellung

Plakatmotiv der 4. Sächsischen Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen"
Plakatmotiv der 4. Sächsischen Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen".  © polyform. planen und gestalten Götzelmann Middel GbR

Unter dem Titel »Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen« findet die 4. Sächsische Landesausstellung vom 11. Juli bis zum 31. Dezember 2020 statt. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Sie beschäftigt sich mit den tiefgreifenden technischen, gesellschaftlichen und sozialen Änderungen, die die Industrialisierung seit Anfang des 19. Jahrhunderts für die Menschen und ihr Zusammenleben bewirkt hat. Gleichzeitig nimmt die Zentralausstellung Bezug auf Grundfragen des Lebens in der Moderne, im Industriezeitalter, auf das Verhältnis des Menschen zur Natur, zur Technik und zur Wissenschaft. 

Parallel zur Zentralausstellung finden an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen branchenspezifische Ausstellungen statt: 

Imagefilm »Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen«

Hintergrund zur 4. Sächsischen Landesausstellung

Ausrichter der 4. Sächsischen Landesausstellung ist das Deutsche Hygiene-Museum Dresden. Für die Durchführung der Leitausstellung und die Koordination mit den Zusatzausstellungen stehen rund 18,08 Millionen Euro zu Verfügung.

Ende 2016 wurde mit den inhaltlichen Vorbereitung der Zentralausstellung begonnen. Ein hochkarätiges Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung war bei der Vorbereitung der 4. Sächsischen Landesausstellung als Multiplikator und Unterstützer eng eingebunden.

Als Träger der Leitausstellung ernannte das Deutsche Hygiene-Museum Dresden den erfahrenen Ausstellungsmacher Thomas Spring zum leitenden Kurator. Er hat bereits große Ausstellungen unter anderem im Rahmen der Expo 2000 in Hannover, für die Volkswagen Stiftung und das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum kuratiert. In Sachsen hat er als Projektkoordinator und Hauptkurator das Ausstellungskonzept für das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz entwickelt und war als Ko-Kurator bereits für das Deutsche Hygiene-Museum tätig. Für Spring geht es bei der Industriekultur um die Antworten auf die Herausforderungen eines ständigen Wandels, in dem das moderne Sachsen entsteht, es geht um die Entstehung der Grundlagen unserer Gegenwart und die Frage nach ihren Perspektiven. 

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