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Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Mit dem Deutschen Hygiene-Museum initiierte der Dresdner Odol-Fabrikant Karl August Lingner 1911 eine Institution, die bis heute weltweit ohne Vergleich ist. Als modernes Wissenschaftsmuseum macht es die biologischen, sozialen und kulturellen Dimensionen des Menschen erlebbar und für ein breites Publikum verständlich.

Kinder-Museum, Hygienemuseum Dresden

Kinder-Museum, Hygienemuseum Dresden
(© Oliver Killig)

Abenteuer Mensch

Die Dauerausstellung widmet sich auf rund 2500 Quadratmetern einem so naheliegenden wie anspruchsvollen Thema, nämlich dem »Abenteuer Mensch«. Sieben Themenräume mit rund 1300 Exponaten zeigen ganz verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens: Den »Gläsernen Menschen«, Leben und Sterben, Essen und Trinken, Sexualität, Erinnern-Denken-Lernen, Bewegung, Schönheit, Haut und Haar. Die Ausstellung ist als Erlebnisreise zum eigenen Körper und zum eigenen Ich, seinen Gedanken und Gefühlen konzipiert. So bieten neben den Ausstellungsexponaten digitale Medien und interaktive Stationen den Besuchern die Gelegenheit zu selbstständigem Ausprobieren und Lernen.

Kinder-Museum

Das Dresdner Kinder-Museum ist der Erlebnisbereich des Deutschen Hygiene-Museums. Mit vielen Mitmachelementen führt es die jüngeren Besucher auf weiteren 500 Quadratmetern spielerisch in die Welt der fünf Sinne ein. Die Kinder können an zahlreichen interaktiven Stationen experimentieren und ausprobieren. So entdecken sie die Geheimnisse ihres Körpers und ihre eigenen Fähigkeiten, und lernen gleichzeitig die Institution Museum als anregenden Ort der Wissensvermittlung kennen.

Sonderausstellungen

Daneben zeigt das Deutsche Hygiene-Museum bundesweit und international beachtete Sonderausstellungen zu natur- und kulturwissenschaftlichen oder aktuellen gesellschaftlichen Themen. Es versteht sich auch als ein öffentliches Forum. Neben dem Ausstellungsprogramm finden zahlreiche prominent besetzte Veranstaltungen wie Vorträge, Tagungen, Diskussionen, Lesungen und Tagungen statt.

Architektur

Das Museumsgebäude wurde in den Jahren 1927–1930 in einer in Dresden einzigartigen klassischmodernen Architektursprache durch Wilhelm Kreis errichtet. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten und Modernisierungen durch den Architekten Professor Peter Kulka präsentiert sich das Haus seit 2004 wieder in seiner ursprünglichen Klarheit. Zuletzt wurden als abschließende Maßnahme mit Unterstützung durch BKM, Freistaat und Landeshauptstadt Dresden der große und der kleine Saal saniert.